26. Februar 2014

Anfrage der Freien Wähler hinsichtlich der geplanten Totalsperrung der Durlacher Alle

„Die Gleise  auf der Durlacher Allee unterliegen zweifelsfrei einer hohen Belastung und wir Freien Wähler anerkennen, dass die VBK diesen Streckenabschnitt  in einwandfrei betriebsfähigen Zustand unter Beibehaltung der Höchstgeschwindigkeit erhalten will“, so FW-Stadtrat Jürgen Wenzel.

„Allerdings sehen wir Freien Wähler“, so Wenzel, „auch die Gefahr einer absolut unzureichenden, da störungsanfälligen Omnibus- Ersatzverbindung über Südtangente, BAB mit Baustelle, dem Hauptbahnhof  zur Innenstadt, wie Marktplatz oder Kaiserstrasse.“

Alternativ können sich die Freien Wähler  - so wie in der Vergangenheit praktiziert - einen Bauablauf unter dem „rollenden Rad“ vorstellen. Nachts erfolgt der Gleisaustausch alt gegen neu in z. B. in 120 m langen  Abschnitten, tagsüber fahren die Bahnen, wenn auch mit verminderter Geschwindigkeit, im Baugleis.
Machbar müsste auch eine  die Nutzungszeit um 4-5 Jahre verlängernde Gleisdurcharbeitung sein, die in den Nachtstunden durchgeführt werden kann.  Nachts dürfte es auch kein Problem sein, den SEV auf der Durlacher Allee direkt  zum Durlacher Tor, Mendelsohnplatz oder Ettlinger Tor zu führen.

„Mit einem umfangreichen Fragekatalog wenden wir Freien Wähler uns daher an die Verantwortlichen“, so Wenzel, der im Interesse aller Fahrgäste auf dem betroffenen Streckenabschnitt von den VBK, eine Überprüfung des vorgesehenen Bauablaufes mit Vollsperrung aufgrund der momentanen und  bis Sommer zur Ausführung  geplanten Baumassnahmen in Karlsruhe, erwartet.